In memoriam : der
"Cul noir de Saint-Yriex";
Urbi et orbi ( im Morsecode).
Sommaire en français.
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Inhalt : Erfahrungen mit den Plänen für dauerhafte und umweltgerechte Entwicklung aus der Sicht der Beziehungen zwischen Landwirtschaft und Umwelt; Die Ränder bebauter Felder : für eine Einbeziehung der Erwartungen der Jäger, der Landwirte und der Umweltschützer; Zwischen Markt, Ökologie und Zivilisationsnormen : Betrachtungen zur Erneuerung der ländlichen und bäuerlichen Bevölkerung ; Ein Umweltauswirkungsindikator von Pestiziden beruhend auf unscharfer Logik; Die bewaldeten Landschaften des Morbihan : vom Rückgang bis zur Wiedereroberung; Die Anwendung genetisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft ; Der Gesetzesentwurf für landwirtschaftliche Ausrichtung; Meinungen und Haltungen der Lothringer gegenüber der Umwelt und dem Wald; Jagd anders : ein Beispiel aus dem Elsass; Bewässerung : der Anfang der Weisheit; Wirtschaftliche Lebensfähigkeit und dauerhafte Entwicklung : Hemmnis, Wagnis und Perspektiven; Die Wissenschaft mal anders; Umwelt : So sieht die Forschergemeinschaft die Probleme; Betrachtungen zur Bewirtschaftung des Süsswassers im Rahmen der Erarbeitung von Leitlinien für die Landschaftsplanung im Nationalpark von Guadeloupe; Das Problem der exotischen Wucherpflanzen in einem empfindlichen Inselmilieu. Als Beispiel : die Réunion;
Nachstehend eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Artikel
[R] Erfahrungen mit den Plänen für dauerhafte
und umweltgerechte Entwicklung aus der Sicht der Beziehungen zwischen
Landwirtschaft und Umwelt.
Anstatt nur " umweltgerecht " soll die Landwirtschaft " Partner der Natur
" sein, indem sie eine genügende Vielfalt von gezüchteten und
angebauten Arten fördert, die Landschaft organisiert et technische Wege,
Material und Gebäude bestmöglich auswählt. Eine solche
Landwirtschaft, erprobt im Laufe zahlreicher Projekte für dauerhafte
Entwicklung, kann wirtschaftlich lebensfähig sein und soll eine hochwertige
Umwelt nutzen können. Wichtiger Schluss dieser Arbeiten war die
Notwendigkeit, agrar-umweltliche Überlegungen mit solchen der
örtlichen Entwicklung zu kreuzen. Die Aussagen zweier Landwirte
erläutern dieses Bild : Philippe Huet, an der Spitze eines
Getreideanbaubetriebes im Eure-Tal, für welchen Wettbewerbsfähigkeit
verbunden mit Gebietsbewirtschaftung ein Zunkunftsweg ist, und Hubert Angot,
Landwirt am Ärmelkanal, der sein intensives Milchwirtschaftssystem in
Frage stellt und die Arbeitsbedingungen und die Bewirtschaftung eines
empfindlichen Milieus verbessern will.
Von Régis Ambroise, MATE-DNP,
dnp.dir@environnement.gouv.fr ;
Michel Barnaud, Institut de lélevage ; Odette
Manchon, MAP ; Georges Vedel, Association nationale pour le
développement agricole. Témoignages recueillis par Arnault
Vilaret, Institut de lélevage,
Arnault.Vilaret@inst-elevage.asso.fr
[R] Die Ränder bebauter Felder : für eine
Einbeziehung der Erwartungen der Jäger, der Landwirte und der
Umweltschützer
Jagd und Landwirtschaft waren oft Konkurrenten in der Nutzung der
ländlichen Ressourcen und Gebiete. Unter dem Einfluss der Städter
sind jetzt beide Aktivitäten streng geregelt. Die wenig ausgedehnten
Feldränder (Gräben, Erhebungen, Hecken, begraste Wege, Dickichte),
die oft vernachlässigt wurden, werden jetzt, seit der Rückkehr
der Brachen, in besserem Licht gesehen. Diese Gebiete können nämlich
die Möglichkeit bieten, die Lebensbedingungen des Wildes und der für
die Landwirtschaft nützlichen Tiere zu verbessern und die Landschaft
zu verschönern. Die mit dieser Frage sich befassenden Spezialisten
müssen gemeinsam daran arbeiten.
Von Jean-Louis Bernard, SOPRA, Velizy-Villacoublay ; Philippe
Granval, ONC, Auffargis ; Gérard Pasquet, Nature et
société, Sully-sur-Loire.
[R] Zwischen Markt, Ökologie und Zivilisationsnormen
: Betrachtungen zur Erneuerung der ländlichen und bäuerlichen
Bevölkerung
Bis vor kurzem wurde die Frage dieser Erneuerung nur im Hinblick auf die
Marktperspektive mit den bekannten schwerwiegenden Folgen gestellt. Daher
die immer besser akzeptierte Notwendigkeit, dem ländlichen Raum und
der Gesellschaft mehr Augenmerk zu schenken und die Wirtschaftszweige und
Berufe weniger zu privilegieren. Die Beihilfen werden zur Zeit von den
Behörden an die Unternehmen vergeben, dabei sollten neue " Mischberufe
" erdacht werden, um die Bevölkerung in ihrer ländlichen, seit
jeher hauptsächlich bäuerlichen Umgebung zu erhalten.
Von Rui Oliviera Santos, CNASEA, Montrouge.
[R] Ein Umweltauswirkungsindikator von Pestiziden
beruhend auf unscharfer Logik (L)
Die dem Landwirt zur Verfügung stehenden Pestizide unterscheiden sich
stark bezüglich ihrer Gefahren für die Umwelt. Dieser Beitrag stellt
ein auf der unscharfer Logik beruhendes Expertensystem vor, welches einen
" Ipest "-Indikator errechnet, der die von den Experten eingegebenen
Schätzungen für die möglichen Auswirkungen einer Feldbehandlung
auf die Umwelt ausdrückt. Vier verschiedene Moduln wurden erstellt,
einer für die Erfassung der ausgebrachten Pestizidmenge (Dosis), die
drei anderen für die Risiken auf drei wichtigen Gebieten der Umwelt
(Grundwasser, Oberflächengewässer und Luft). Die Eingabevariabeln
für diese drei Moduln sind die Eigenschaften des Pestizids, die
örtlichen Gegebenheiten und die Anwendungsart. Aufgrund der Literaturangaben
und der Gutachten der Autoren wurden für jede einzelne zwei Funktionen
bestimmt, die die Zuordnung zu zwei unscharfen Untereinheiten beschreiben
: günstig (F) und ungünstig (D). Das Expertensystem berechnet den
Wert des Moduls nach dem Zugehörigkeitsgrad der Variabeln zu F oder
D nach dem Spiel der Entscheidungsregeln. Jeder Modul kann einzeln betrachtet
werden oder zusammen mit den anderen (wieder nach Zugehörigkeit zu F
und D und nach den Entscheidungsregeln). Das System ist flexibel und kann
mit verschiedenen Expertenmeinungen in Einklang gebracht werden. Es kann
als Entscheidungshilfe zur Einstufung der verschiedenen verfügbaren
Behandlungen oder deren Wahl dienen, je nach ihren Auswirkungen auf die Umwelt.
Der Artikel zeigt das Ergebnis einer Empfindlichkeitsanalyse. Er stellt dann
den " Ipest ", einen auf dem Expertensystem beruhenden agro-ökologischen
Indikator vor, ein Werkzeug zur Erfassung der Auswirkungen auf die Umwelt
aller in einem Jahr von einer Kultur erhaltenen Behandlungen. Es werden auch
die praktische Anwendung des Expertensystems und seine Begutachtung diskutiert.
(Zusammenfassung der Autoren)
Von Hayo van der Werf et Christophe Zimmer, INRA-Agronomie,
Colmar ;
hayo.vanderwerf@roazhon.inra.fr
[R] Die bewaldeten Landschaften des Morbihan : vom
Rückgang bis zur Wiedereroberung
(L)
Die bretonischen Wälder, an der Küste wie im Inneren, bestehen
oft aus Nadelbäumen, aus ortsfremden, im 19. Jahrhundert aus
wirtschaftlichen Gründen ausgewählten Arten, die die Heide, als
Symbol für Armut, verschwinden lassen sollten. Strandkiefern werden
heutzutage nicht mehr angepflanzt, der Wald setzt sich jetzt aus
Laubbäumen, aber auch aus neuen Nadelbäumen zusammen anstelle der
brachliegenden Felder, er schreitet weiter voran und prägt so die
bretonische Landschaft von morgen.
Von Jean Mahaud, Vannes.
[R] Die Anwendung genetisch veränderter Organismen
in der Landwirtschaft (L)
Versuch einer Bilanz, besonders hinsichtlich der wirtschaftlichen Aspekte
- Nutzen/Risiko der Anwendung der GVO in der Landwirtschaft, mit Beispielen
vor allem aus dem Pflanzenreich, wo die Forschung weiter ist als bei den
Tieren. Eine Analyse im nachhinein mit einer Probe genügend grossen
Umfangs steht noch in Aussicht. In zwei Teilen : Der erwartete mögliche
Gewinn und die wirtschaftlichen Risiken. Es folgen dann einige abschliessende
Bemerkungen : die sehr unterschiedlichen Auswirkungen der GVO hängen
vom Gebrauch ab, der davon gemacht wird und von den Regelungen, die aus der
Ausrichtung der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft erwachsen....
Von Sylvie Bonny, INRA-Grignon,
bonny@grignon.inra.fr
[R] Der Gesetzesentwurf für landwirtschaftliche
Ausrichtung
Rede des Ministers für Landwirtschaft und Fischfang, Louis le Pensec,
vor den Leitern der Landwirtschaftskammern im Februar 1998 : der Kontext,
der Kalender, die gewünschte Ausrichtung für eine neue Zeit in
der Geschichte der Landwirtschaft : überall Erhaltung der Landwirtschaft,
Anerkennung ihrer vielfältigen Funktionen. Erklärung des
Gebiets-bewirtschaftungsvertrages Wort für Wort.
[R] Meinungen und Haltungen der Lothringer gegenüber
der Umwelt und dem Wald
Der Wald hat grosse Bedeutung in Lothringen. Mehr als nur Zahlen, die Meinung
von 650 Lothringer Haushalten - mit Graphiken - über die Qualität
ihrer Umwelt, die wichtigsten Probleme, die Gründe den Wald zu
schützen, die Rolle, die er spielt, die Häufigkeit ihrer Besuche
im Wald und der Abstand dieser Besuche, die Quellen der zu erbringenden
Finanzierungen und die Höhe des Beitrags jedes einzelnen Lothringer
Haushaltes.
Von Dominique Normandin, INRA - Nancy,
Dominique.Normandin@nancy-engref.inra.fr
Jagd anders : ein Beispiel aus dem Elsass
Teure Jagdreviere (zu Gunsten der Gemeinden), Schäden in Wald und Feldern,
deren Rückerstattung immer teurer zu stehen kommt, grosszügig
ernährtes Wild, aber verstört durch Wildraubtiere, Schifahrer,
mit Nadelwald bepflanzte Flächen... zornige Spaziergänger. Eine
interkommunale Jagdcharta, um eine klare Lage zu schaffen und Fauna und Flora
harmonisch zu verwalten.
Von Philippe Girardin, INRA - Colmar,
girardin@colmar.inra.fr
[R] Bewässerung : der Anfang der Weisheit
Seit den 80iger Jahren erhöht sich ständig die Zahl an
bewässerten Feldern. Aber allzulange wurde das Wasser als eine unbegrenzte
Ressource betrachtet. Heute zwingt der Zustand des Grundwassers und der
Flüsse zur Reaktion. Welche Wassermenge ist wirklich notwendig, um eine
ausgezeichnete Ernte zu erzielen ? Unter der zwingenden Einbeziehung der
Umwelt verändert sich das Verhalten und neue Regelungen erscheinen.
Von Loïc Chauveau,
chauveau@club-internet.fr
[R] Wirtschaftliche Lebensfähigkeit und dauerhafte
Entwicklung : Hemmnis, Wagnis und Perspektiven
Trotz Umweltschutzabsichten vergütet die neue gemeinsame Agrarpolitik
den Ackerboden immer noch flächenmässig je nach der Produktion
die er trägt : eine dauerhafte Sicht, bei der die produktiven und sozialen
Funktionen der Landwirtschaft getrennt sind mit der Illusion der Buchhaltung...
In die Wege zu leiten : Koppelung der öffentlichen Unterstützung
der Skalenerträge und der Wirtschaftspalette, sowie Aktualisierung der
Gemeinschaftspräferenz.
Von Par Dominique Vermesch, INRA-Economie, Rennes,
dvermers@roazhon.inra.fr
[R] Die Wissenschaft mal anders
Eine Prospektivstudie des Antrags 'Umwelt' und seine Umsetzung in eine
wissenschaftliche und technische Sprache im Hinblick auf die Programmierung
der Forschung und Entwicklung. Kapitelüberschriften : Die Methode :
Vielfalt der Angehungswinkel und Dialog zwischen Wachposten; ein ungeduldiger,
strenger sozialer Antrag; Erweiterung der wissenschaftlichen Disziplinen
und Fokussierung auf das Handeln; die notwendige Aneignung durch die Forscher
: Interesse einer Nachkontrolle.
Von BIPE Conseil, CDC consultants und Insight Marketing
IPSOS.
Umwelt : So sieht die Forschergemeinschaft die Probleme
Eine Umfrage bei 1 400 Wissenschaftlern (die häufig die Probleme
aufdeckten), ein 22 seitiger Fragebogen, 1030 Antworten aus 72 Ländern,
eine ernste Analyse. Darin erscheint eine gewisse, die Umwelt betreffende
Fragestellung, die die Beziehungen zwischen den Phänomänen, die
Artikulierung zwischen der Beschreibung und dem Verständnis der Erscheinung,
die Analyse der Folgen und die Suche nach Lösungen privilegiert. Die
Problemklassen sind möglicherweise nicht sehr wissenschaftlich fundiert
und wenig effizient, aber die prospektive Dimension macht die Überlegung
interessant.
Von Alain Pavé, Catherine Courtet und Jean-Luc Volatier
GPE Environnement, Paris,
courtet@dgrt.mesr.fr
[R] Betrachtungen zur Bewirtschaftung des
Süsswassers im Rahmen der Erarbeitung von Leitlinien für die
Landschaftsplanung im Nationalpark von Guadeloupe : das Untere erhalten ...
um das Obere zu behalten
Wissensstand über die Süsswasserbestände (Fische,
Muscheltiere, Arthropoden...), gefolgt von Vorschlägen zur Verbesserung
der Kenntnis und der Bewirtschaftung der Gewässer. Es geht darum, den
reichhaltigen Bestand des Nationalparks von Guadeloupe zu erhalten (von der
Bergspitze bis zur Küste (Mangroven, Grand Cul de sac Marin,
Mündungen).
Von Gérard Hostache, INRA -Zootechnie, Pointe-à-Pitre,
hostache@antilles.inra.fr
[R] Das Problem der exotischen Wucherpflanzen in einem
empfindlichen Inselmilieu. Als Beispiel : die Réunion
Verhältnismässig wenige Pflanzenarten im Vergleich zu den
verfügbaren Nischen, aber eine starke Tendenz zur Endemie. Die Wälder
dieser ziemlich abseitsliegenden Insel sind äusserst empfindlich. Bei
der Niederlassung der Menschen im 17. Jahrhundert wurde gerodet, Erosion
entstand durch die Landwirtschaft und Pflanzen wurden in grosser Menge importiert
: mehr als 1000, davon haben sich 400 naturalisiert. Unter den letzteren
entwickelten sich manche (die Javahimbeere und der Liguster) zu einer
pflanzlichen Plage, die regional bekämpft werden muss.
Von Pierre Sigala, Office national des forêts, Saint-Denis.
Aveulouque
Die Tiere im Courrier de l'environnement :
etwa 60 Artikel, die dieses weite und schwierige Thema behandeln, sind
veröffentlicht, on-line und registriert. Tiere im Bild : eine schwer
zu erfassende biologische Artenvielfalt. Am besten ist es, man geht von unserem,
gewiss unvollständigen Tierkiosk aus und geht
auf Jagd.
Übersetzt von Roswitha Judor